Hintergrund

Donnerstag, 8. September 2011

Jökulsárlón und Svinafell

Montag, 27.6.2011
Die ganze Nacht pfeift der Wind durch die Ritzen. Die Fenster sind nicht sonderlich gut abgedichtet oder der Wind besonders stark. Wir beschließen, die kleine Wanderung ins Tag zu machen. Die hat uns der Isländer bei starkem Wind empfohlen.

Die Tour ist schön zu gehen und die Steigung angenehm. Zeitweilig ist es sogar windstill und warm.
Nach dem Essen wollen wir nach Jökulsárlón fahren. Ich dachte, je später desto schöner das Licht. Aber es zog sich zu. Als wir dann endlich dort sind, regnet es. Aber die Gletscher sind trotzdem einmalig und machen Lust, mal nach Grönland zu fahren. Auf der Seite, wo der Fluss in Meer fließt sieht es fast noch gigantischer aus, wenn die Brandung des Meeres auf die Gletscherbrocken trifft. Wir sehen sogar ein paar Kegelrobben ihre Bahnen ziehen.




Dienstag, 28.6.2011
Heute wollen wir aber die große Wanderung zum Kristinartindar machen. Das Wetter ist etwas windstiller als gestern und an geschützten Stellen sogar recht warm. Wir gehen die Tour entgegen des Uhrzeigersinnes, weil es so im Buch steht. Alle anderen gehen anders herum, was im Nachhinein auch mehr Sinn macht, denn so müssen wir den 1. Gipfel auf allen vieren hochkrabbeln. Das ist anstrengend. Christian in heute nicht so fit und somit sparen wir uns den 2. Gipfel. Wir haben den Rother Wanderführer dabei. Wir finden ihn nicht empfehlenswert!

Da heute Nacht bei Bölti ausgebucht ist, fahren wir weiter nach Svinafell und gucken dort, ob es eine Hütte oder ähnliches gibt. Wir haben Glück, es gibt noch ein Doppelzimmer für uns. Es ist mit Etagenbett, aber unten ist es 1,40 m breit, so können wir dort zu zweit schlafen. Heute ist es windstill und wir hätten sogar campen können, aber nun sind wir verwöhnt. Auch einen Aufenthaltsraum für die Camper gibt es. Aber so teilen wir uns mit zwei anderen Doppelzimmern die Küche. Eines ist mit einem französischen Pärchen belegt, welche leider durch einen Streik in Paris noch auf ihre verspäteten Koffer warten. Sie gehen abends essen, wir haben also die Küche für uns.

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